Selbsthilfegruppe für trans* Menschen
Modifiziert nach: http://trans.blogsport.de/trans-respekt-flyer/
1.) Schubladendenken
Nimm an, Du kennst das Geschlecht einer Person? Bist Du Dir da sicher? Ist es wichtig, immer sicher zu sein?
Eine Möglichkeit ist es, jemanden zu
fragen, welches Pronomen erwünscht ist.
Oder vermeidest Du Pronomen und andere
geschlechtseindeutige Wörter und benutzt stattdessen den Namen?
Respektiere die Selbst-Identifikation!
Nimm eine Person ernst, auch wenn Du
vielleicht nicht alles verstehst. Trans* sagt nichts über die sexuelle Orientierung aus.
2.) Out?
Du weißt von jemanden, dass sie_er Trans* ist?
Weißt Du auch, ob das eine vertrauliche Information ist?
Manche sind offen Trans*, andere wollen einfach
nur als Frau oder Mann leben.
Bitte vermeide ein Zwangs-outen von trans* Menschen.
3.) Fragen
Es ist schön, wenn Du mehr wissen willst,
aber es kann auch ganz schön nerven, wenn Leute davon ausgehen Trans* seien jederzeit ansprechbar um zum Thema aufzuklären.
Auch Trans* benötigen ihre Intimsphäre: Ist das Gespräch geradeso persönlich, dass nach Genitalien, Hormonen, Operationen und Familie gefragt werden kann?
4.) Lookism
(engl. Look “Aussehen” und -ism, im deutschsprachigen Raum auch “Lookismus”. Bezeichnet die Stereotypisierung aufgrund des Aussehens.)
Vorsicht vor der Bewertung von Körpern. Bleibe respektvoll.
Achte auf verbale und non-verbale Kommunikation, auch und gerade wenn Du dich zu jemanden hingezogen fühlst.
5. Solidarität
Es wäre toll, wenn du bei transfeindlichem Verhalten dagegen halten könntest. Ignoriere transfeindliches Verhalten nicht einfach. Korrigiere ein falsches Pronomen